Theater geeks Film

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In diesem kleinen Buchshop stelle ich euch meine besten Studientexte vor.

 

1. Adaption einer Oper zu einem Musical. Vergleich der Oper „La Bohème“ mit dem Musical Rent

La Bohème ist heute noch das erfolgreichste italienische Bühnenstück nach Verdis Aida. Rent wurde eines der erfolgreichsten Musicals am Broadway. Es erhielt u. a. den Pulitzer Preis für das beste Drama, 1996 vier Tony Awards in den Kategorien „Best Book of a Musical“, „Best Performance by a Featured Actor“, „Best Original Score“ und „Best Musical“.

Die Studienarbeit Adaption einer Oper zu einem Musical. Vergleich der Oper „La Bohème“ mit dem Musical „Rent“ befasst sich mit der Frage, wie die Oper aus dem 19. Jahrhundert in ein Musical und in das 20. Jahrhundert übertragen wurde. Welche Parallelen und welche Unterschiede sind im Werk vorhanden? Welche Parallelen finden sich außerdem zwischen Puccinis und Larsons Leben?

 

2. Kann man Regie lernen?

Es gibt immer mehr Studiengänge und Ausbildungsstätten für das Fach Regie. Wer Regisseur für Film und/oder Theater werden möchte, dem wird empfohlen, eine Regieausbildung zu absolvieren. Aber kann man Regie überhaupt lernen? Wie weit kann man Regie beigebracht bekommen, welche Talente muss ein angehender Regisseur mitbringen? Und wenn man Regie lernen kann: Welcher Weg ist der beste?

Es gibt nicht den einen, einzig richtigen Weg, Regie zu führen. Und entsprechend gibt es auch nicht den einen, einzigen Weg, zum Regisseur zu werden. Es gibt so viele Arten Regie zu führen, wie es Regisseure gibt.

 

3. „Publikumsbeschimpfung“ – ein Sprechstück von Peter Handke. Warum und wie beschimpft Peter Handke sein Publikum?

Peter Handkes Publikumsbeschimpfung ist nicht als Beschimpfung eines Publikums angelegt, wie der Titel vermuten lässt. Auf jeden Fall ist dies nicht der Sinn des Werks. Durch diese Aufdeckung der  Irreführung nähern wir uns dem Sinn schon weiter. Beschimpft wird erst auf den letzten fünf Seiten und das mit vorausgehender Warnung, dazu noch unterbrochen von Lobesreden an das Publikum.

Ein Titel, der nicht hält, was er verspricht, ein Theaterstück, das keines ist, Schauspieler, die nicht spielen, ein Theatertext, der keine weitere Bedeutung in sich trägt? Welchen Sinn hat das alles? Keinen? Oder doch einen?

 

4. Der Theaterbetrieb der öffentlich betriebenen Theater in Deutschland und das Privattheaterunternehmen Tivoli Schmidts GmbH in Hamburg

Die öffentlichen Theater werden in Deutschland mit über 2 Mrd. Euro jährlich subventioniert. Das bedeutet: Ca. 83 % der Kosten der Theater werden von der öffentlichen Hand getragen, zu etwa 17 % finanzieren die Theater sich selbst. Dadurch sind die Theater von Staat und Politik abhängig, die Politik spart an den Theatern, wo es nur geht, und manch ein Steuerzahler fragt sich, wozu sie die Theater unterstützen soll, wenn er diese doch selbst nicht besucht. Die Theater stehen in einer allgemein schlechten Position da und mit ihnen Schauspieler, Sänger und Tänzer: Sie werden immer schlechter bezahlt, sind oft das am schlechtesten bezahlte Personal an den Theatern. Hier wird an dem Kernbereich dieser Kulturinstitutionen gespart.

Privattheater dagegen müssen sich zum größten Teil selbst finanzieren, obwohl sie auch immer mehr Subventionen vom Staat erhalten. Trotzdem bleibt das der geringste Teil ihrer Etats.

Wo liegen die Ursachen der schwierigen Finanzlage der öffentlich betriebenen Theater? Und wie schaffen es das Privattheater Schmidts Tivoli, sich selbst zu finanzieren?

 

5. Die Inszenierung der Zauberflöte 1937 und das Verhältnis Rudolf Hartmanns und Felicie Hüni-Mihacseks zum NS-Regime

Dieses Dossier konzentriert sich vor allem auf die Fragen, ob die Inszenierung der Zauberflöte im Jahr 1937 an der Bayerischen Staatsoper nationalistisch-ideologisch geprägt ist, ob sie zu propagandistischen Zwecken verwendet wurde, und wie das Verhältnis Rudolf Hartmanns und Felicie Hüni-Mihacseks zum NS-Regime war.

 

6. Zivilisiertes Verhalten als Deckmantel der Wildheit in Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“

„Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza ist ein Welterfolg. Schnell eroberte es die großen Bühnen, wurde mit den renommiertesten Theaterpreisen ausgezeichnet und ist immer noch ein aktueller Kassenschlager, der an großen und kleinen Theatern gespielt wird, weltweit.

In der Werkstatistik 2008/2009 des Deutschen Bühnenvereins wird „Der Gott des Gemetzels“ als meistaufgeführtes Theaterstück in Deutschland aufgelistet. Es wurde in 42 Inszenierungen 555 Mal aufgeführt.

Wie ist dieser Erfolg zu erklären? Die Frage möchte dieser Essay beantworten.

 

7. Das Rezeptionsverhalten in Theater und Kino im Deutschland des 20. Jahrhunderts

In dieser Arbeit wird das Verhalten des Publikums im Sprechtheater mit dem Kinopublikum in Deutschland verglichen. Wer geht ins Theater, wer ins Kino? Aus welcher Motivation und mit welcher Erwartungshaltung geht der Zuschauer in das Theater oder das Kino? Wie verhält sich der Theaterzuschauer im Theater, wie verhält sich der Kinozuschauer im Kino? Was sind also die Unterschiede im Rezeptionsverhalten in beiden Anstalten und warum gibt es diese Unterschiede? Und wie hat sich dieses Rezeptionsverhalten im 20. Jahrhundert verändert? Wie ist, im Falle des Theaters, aus dem „städtischen Unterhaltungslokal allmählich die Abenduniversität des Bürgers“ geworden?

Eine sehr interessante Untersuchung des Theater- und des Kinopublikums und ein kleiner Ausflug in die Theater- und Kinogeschichte.

 

8. Sound of Horror in Horrorfilmen

Braucht der Horrorfilm Sound, was wäre er ohne ihn? Welche Sounds erzeugen Horror und warum? Was ist eigentlich Horror und Angst, wie und wodurch entsteht diese? Diese Abhandlung befasst sich zuerst mit den grundlegenden psychologischen Fragen, um auf dieser Basis die Wirkung von Horrorfilmen und den Sounds in diesen zu erläutern.

 

9. Der Untertagblues und die Wilden Männer

Der „Untertagblues“ von Peter Handke: wer ist der Wilde Mann? Sind wir alle Wilde Männer? Ein Versuch, die Intention von Handke zu erforschen.